Toughe Frauen kennen keinen Schmerz

Wer schön sein will muss leiden. Ich weiß nicht ob ich am Wochenende letztendlich als schön gegolten habe. Gelitten Wer schön sein will muss leidenhabe ich jedenfalls. Ein  Anlass der besonderen Art war der Grund dafür sich mal wieder in Schale zu werfen und seine schicken Schuhe auszuführen.  Der besagte Anlass war eine Hochzeit, die schicken Schuhe ein paar hochhackige Peept-Toes. Generell ist das ja jetzt kein Problem. Also weder die Hochzeit, noch die Schuhe. Mein Problem war eher anatomischer, sowie zeitlicher Natur. Mein Körper ist es nun mal nicht gewohnt 15 h! (Stunden nicht Minuten bitte) auf den Fußballen zu stehen. Profi im Schmerz-Aushalten wie ich bin, habe ich mir so gut wie nichts anmerken lassen. Da „stehe“ ich drüber. Meine Zehen haben es mir aber übelgenommen und die Rache folgte gleich auf dem Fuße. Auf meinem Fuße um genau zu sein. Seit 2 Tagen habe ich einen speziellen Gang und  eine Zehe, die zwar noch existent ist, allerdings nicht mehr spürbar.

Was Schmerzen-Aushalten anbelangt, scheine ich ja langsam Routine zu bekommen. Meine werten Leser werden sich bestimmt schon gefragt haben, was denn leicht mit ihrer sympathischen Blogerin in den letzten Tagen los war. Kein Lebenszeichen weit und breit. Man fragte sich ob sie wiedermal beim Billa stand und einen Nervenzusammenbruch bekommen hat oder ob sich wieder eine weitere Fahrrad-Geschichte aufgetan hat. Es tut mir wirklich leid, eigentlich dachte auch ich dass das Thema Fahrrad für immer abgehakt sei – aber nein. Weder meine Leser, ach sorry (gender-Alarm) und natürlich auch meine Leserinnen, noch ich bleiben diesbezüglich verschont. Dabei bin aber definitiv ich schlechter davon gekommen, ein tiefer Fall begleitete nämlich meine Fahrrad-Geschichte Teil 3 sozusagen.

Kurz zuvor lobte ich in der Arbeit noch weit und breit wie praktisch es ist, mit dem Rad unterwegs zu sein und wie ungemein flexibel man bzw. ich Frau sei. Der Dienstschluss war da, mein Laptop zugeklappt und schon konnte es losgehen, vielmehr eigentlich losfahren. FahrradunfallEine Strasse weiter hatte ich meinen ganz besonderen Höhenflug und zwar den Flug über mein Lenkrad gen Strasse. Die Gründe für diesen nicht üblichen Fahrverlauf kann ich mir im nachhinein auch nicht mehr erklären. Eventuell könnte erhöhte Geschwindigkeit meinerseits und zu rasches Bremsen der Grund gewesen sein. Um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung dieses Unfalles wird gebeten. Oder auch nicht. Denn es ist ja noch alles gut gegangen. Ausser Schürfwunden und Prellungen, einer stark demolierten und somit bewegungsunfähigen Hand, sowie einem verbogenen Lenkrad ist aber nichts Weiteres geschehen. Vielleicht sollte noch angemerkt werden, dass eventuell auch meine Wahrnehmungskraft etwas eingebüßt hat, denn erst ein paar Tage später, als ich schon wieder am Rad unterwegs war ist mir aufgefallen, dass mein Lenkrad ja ganz verbogen war…

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