Das Glück ist (k)eine Landkarte

Wenn man sich mal mit dem Auto verfährt und absolut keinen blassen Schimmer mehr hat wo man sich befindet, dann ist es doch das erste was man tut: einfach mal anhalten, sich einen Überblick verschaffen wo man sein könnte, sich eventuell eine Karte zur Hand nehmen oder einen Passanten fragen. Sich schließlich den neuen Weg vor Augen führen und dann wieder mit einem sicheren Gefühl den Weg fortsetzen. Das gleiche könnte man auch mit der Situation „Sich-im-Dschungel-oder-Wald-verlaufen“ gleichsetzen. Allerdings sind die einzigen Passanten hier gefährliche Tiere oder Moskitos eventuell auch noch ein relaxter Bär, der mit seiner Pranke dir den Weg zeigt. Trotz allem, hat man sich mal verirrt, sollte man zu allererst Ruhe bewahren, seine Gedanken ordnen und sich dann für einen neuen Weg entscheiden.

So verhält es sich auch mit dem Leben selbst. Aber anstatt hier anzuhalten und mal seine Gedanken zu sortieren und wieder die richtige Fährte aufzunehmen neigen Menschen meist dazu wie ein kopfloses Huhn immer weiter zu rennen. Ohne eine Ahnung wohin und dabei auch noch über eine Menge anderer Sachen stolpernd. Ist ja auch klar, so ohne Kopf. Deswegen ist es das beste sich einfach mal sein Hühner-Kostüm auszuziehen und tief ein- und aus zu atmen.

Sich dabei selbst niemals aus den Augen verlieren ist hier wohl das Geheimnis. Mit viel Vertrauen zu sich selbst und dem Leben kann man an dieser Stelle sich einfach mal eine kurze Pause gönnen, die Augen schließen und tief ein- und ausatmen. Vielleicht aber bitte vorher sich noch auf sicheres Terrain begeben. Denn mitten in der Rush-Hour in Peking zentral platziert auf einer Straße sich eine kurze Pause zu gönnen wäre dann doch etwas zu riskant. Auch trotz dem festen an sich und dem Leben glauben.

Wer nicht die Möglichkeit hat für einige Zeit die Welt anzuhalten und sich zu sammeln, kann dies aber auch in kleinen Stücken immer wieder von sich zu Hause aus schaffen. Natürlich ist es abenteuerlicher einfach mal den Job zu kündigen und völlig perspektivenlos in ein anderes Land zu verreisen. Naja, nicht ganz perspektivenlos, man erhofft sich ja doch so einiges von dieser „ausreißerischen Auszeit“. Warum sollte es nur den Hollywood-Stars gelingen in ihren Filmrollen wahres Glück im Ausland zu finden und seien es nur 7 Tage Paris! Vielleicht bedeutet es auch Glück viel Geld auszugeben um letztendlich zu erkennen, dass man für sein Glück doch mehr als 7 Tage Paris braucht oder auch einfach dass man das Glück die ganze Zeit bei sich hatte, es aber einfach nicht gemerkt hat. Wie auch immer, möge es für alle Glücksuchenden ein Happy End geben.

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