Schlaflos in Linz

Wenn draußen die Welt um einen stiller wird, bleibt mein Geist rastlos. Leider. Wie gerne würde auch ich einfach etwas schlafen. Aber nein, da spielt irgendwer oder irgendwas nicht mit. Ja und so sitze ich hier und schreibe. Schreibe munter drauflos, in die Morgenstunden rein.

Eigentlich eine interessante Entwicklung. Man sollte doch meinen, dass je mehr man arbeitet, man auch mehr Schlaf benötigen würde. Entweder arbeite ich doch nicht so viel wie angenommen oder die Theorie ist einfach komplett falsch. Mehr Arbeit bedeutet somit dann weniger Schlafbedarf. Wahrscheinlich ist mein Geist so nett und hat auf meinen Wunsch hin, mehr vom Tag haben zu wollen, reagiert und schiebt nun Überstunden. Eigentlich prima, aber mein müder Körper will dabei nicht mitspielen. Vielmehr lässt er sich von meinem Geist mitschleppen. Wie ein Halbschlafender lässt er sich von meinem Geist mittschleppen.

Wenn man so schlaflos nichts tut, dann denkt man an die sinnlosesten Dinge und da fallen einem auch irgendwann einmal die dazu passenden Filmtitel wie „Schlaflos in Seattle“ ein. Allerdings habe ich kein Radio, wo einsame Menschen öffentlich, in der Anonymität der Nacht, andere einsame Menschen suchen. Ich habe ja nicht mal eine Katze, die mir hier Gesellschaft leisten könnte. Nicht dass jetzt in dem Film eine Katze vorkommen würde, aber ich hätte jetzt einfach gerne eine hier bei mir. Eine die mich eventuell in den Schlaf schnurrt. Okay, da verzettelt sich gerade wer. Schnell mal weiterüberlegen. Es gäbe da auch noch einen weiteren Film mit dem passenden Titel „Insomnia“. Al Pacino spielt hier einen schlaflosen Ermittler, der bei einer Verfolgungsaktion im dichten Nebelwald seinen Kollegen erschießt. Eine verstrickte Situation ergibt sich, da dies von dem verfolgten Mädchenmörder, gespielt von Robin Williams, beobachtet wird und so weiter. Ein Glück für alle, dass ich keine Waffen besitze und schon gar nicht erst benutzen muss. Außer meinen Pfeil und Bogen, aber die lehnen so schön in der Ecke, dass es viel zu Schade wäre sie aus ihrer gemütlichen Position zu befreien. Von der Kinowelt komme ich schnell zur Musik. Hierbei hätten wir Faithless im Programm. „I can’t get no sleep“ – diese einprägsamen Worte hallen bestimmt noch in dem einen oder anderen Ohr wider. Yeah, jetzt habe ich nicht nur einen rastlosen Geist, sondern wahrscheinlich auch noch einen Ohrwurm. Aber vielleicht schafft dieser mich Mantra-mäßig in den Schlaf zu treiben. Man wird sehen. Wenn die Wörter jetzt langsam keinen Sinn ergeben, dann hat es vermutlich Wirkung gezeigt.

Eines hat dieses Schlaflos sein jedoch zu Gute. Die gute Frau schreibt mal wieder etwas für ihren Blog. Na dann, auf weitere schlaflose Nächte … I can’t get no sleep ….I can’t get no …

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