Wenn die Müdigkeit einen erschlägt

… oder der Heckenschneider einen in den Wahnsinn treibt.

In der Früh aufzustehen und dabei eigentlich innerlich noch zu schlafen ist mal grob gesagt: die Hölle! Natürlich hat das alles ja seinen Grund unausgeschlafen zu sein. Zu langes Aufbleiben, zu langes Feiern, zu langes Irgendwas. Vielleicht auch noch durch die Frühjahrsmüdigkeit verstärkt. Aber haben wir nicht fast schon Sommer?! Diesbezüglich hat mein Körper eventuell eine hypersensible Falschwahrnehmung und bestimmt vergessen, dass es neben dem Frühling auch noch weitere 3 Jahreszeiten gibt. Aber na gut, da muss man oder besser gesagt ich Frau jetzt einfach durch. Allerdings bewährt sich hier das obligatorische „Augen zu und durch“ auf keinen Fall. Im Gegenteil. Augen auf und am besten mit Zahnstochern fixiert, müsste es hier heißen. Um mich herum stelle ich eine ganze Brigade an aromatischen Kaffee und öffne sämtliche Fenster und Türen um frische Luft hereinzulassen. Zu blöd, dass jetzt nicht nur die frische Luft in meine 4 Wände hinein weht. Nein, auch noch eine gehörige Portion nervigen Lärms eines motorisierten Heckenschneiders bekomme ich frei Haus geliefert. Wenn es wenigstens immer gleich nervig dahingehen würde. Aber nein, der Ausführende dieses Nerv-raubenden Aktes glaubt sich am Nürburgring in der Startposition zu befinden und lässt den Motor immer wieder aufs Neue aufheulen. Non-Stop! Wunderbare Voraussetzungen um die Arbeit gebacken zu bekommen. Augen auf Halbmast, Geist im Dämmerzustand und draussen eine Lärmbelästigung der besonderen Art. Netterweise hört man heute nichts von der anliegenden Baustelle. Die hatten bloß Morgendienst wie es scheint. Pünktlich um 7.00 Uhr haben sie mir Baulärmtechnisch mittgeteilt, dass das lange Wochenende wieder vorbei ist. Danke, sehr nett von euch Jungs! Jetzt ist der motorisierte Wahnsinnige am Zug. Abwechslung braucht man im Leben und sei es nur im Bereich Lärmbelästigung. Jetzt wo diese Zeilen geschrieben sind, bin ich mir gar nicht mehr so sicher was meine bereits gewählte Überschrift anbelangt. Fakt ist, ich fühle mich erschlagen. Von wem oder was spielt hierbei auch keine Rolle mehr. Wie dem auch sei, zum Glück kann ich meine Arbeit auch „im Schlaf“ erledigen und tippe dann einfach mal schlaftrunken drauf los bzw. weiter …

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