Ein Märchen von Prinzen und Fröschen

Also gut, müsste ich ein Resümee meiner letzten Jahre in Punkto Männer ziehen dann wäre meine Bilanz gnadenlos erschreckend und vor allem fürchterlich schrecklich. Die Fakten: Ich habe viele Frösche geküsst, doch der heldenhafte Prinz war leider nicht dabei.

Nein, ich müsste es sogar umkehren. Es waren alles Prinzen, die sich als hässliche Frösche entpuppt und aufgequakt haben. Vor allem was den Charakter anbelangt, könnte man sie eigentlich auch genauso gut in das Reich der Fische stecken. Aalglatt waren sie nämlich alle. Mit ihren Schuppen haben sie meine Augen komplett zugekleistert gehabt. Doch zum Glück sind mir diese von Selbigen auch wieder abgefallen. Vielleicht bei manchen recht spät, aber immerhin.

Dennoch nichts im Gegensatz zur Geschichte einer Frau, die über ein Jahr mit einem Typen zusammen war, der ihr am Ende der Beziehung offerierte, dass er ja nur „… einfach eine tolle Zeit haben wollte, bevor er für längere Zeit weggeht“. Nicht zu vergessen, dass er „… nie in sie verliebt war und nur deswegen so lange bei ihr geblieben ist, weil er wusste, dass es definitiv ein Ende haben wird“. Diese charmanten Worte hörte sie natürlich erst, als er sich in sichere Entfernung, von einigen Tausend Kilometern, gebracht hatte.

Ja so was hätte auch genauso gut mir passieren können. Denn selbst der nächste Fall, der mir zu Ohren gekommen ist, hätte eine Geschichte aus meinem Leben sein können: Ein Typ rennt einer Frau ständig nach, sie lässt sich letztendlich doch auf ihn ein. Nach vielen Treffen und Annäherungen sagt der Typ dann zu ihr: „Ich würde so gerne mit dir schlafen, aber mein ganzer Körper wehrt sich dagegen!“. Ähm, Danke für die Info?! Ja Mensch, dann hör doch endlich auf sie anzugraben, wenn sich doch ohnehin alles in dir sträubt. Verstehe einer die Männerwelt.

Eine wunderbare Story aus Spanien, sollte hier auch noch gleich seinen Platz finden. Ein Typ fängt sich wieder was mit seiner Ex an. Gleichzeitig lernt er eine andere kennen. Eine die, wie er seiner Ex voller Mitgefühlslosigkeit sagt, wunderschön, intelligent und furchtbar interessant ist. Wenn das nicht schon demütigend genug für sie sein sollte, dann holt der Gute jetzt zum finalen Schlag aus. Er kündigt seiner Ex bereits an, dass diese Wunderfrau es sich ebenfalls überlegt mit ihm eine Beziehung einzugehen. Bis es aber soweit ist, hätte er gerne, dass er noch gemeinsam mit seiner Ex eine schöne Zeit verbringt. Hallo?! Gehts noch? Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man doch glatt meinen, es handle sich um den selben Typen wie aus Geschichte 1.

Es gäbe noch eine ganze Menge an solchen Geschichten, aber diese reichen schon aus um mir vor Augen zu führen, dass es mir, im Vergleich dazu, dann doch besser ergangen ist. Man muss es ja auch so sehen: Hätte ich solche Typen, wie im Stile der Prinzen da oben nicht gehabt, ich müsste sie wahrscheinlich regelrecht erfinden. Worüber sollte Frau denn sonst auch schreiben und sich den Kopf zerbrechen. Na ja, Geschichten hin oder her. Mir ist nach meinem persönlichen kleinen Rückblick trotzdem klar geworden, dass ich und die Männerwelt einfach nicht zueinander passen. Wie zwei Magnete, die sich immer wieder abstoßen. Da kann man(n) machen was man(n) will. Und dennoch typisch Frau: Entgegen allen physikalischen Gesetzen, will sie dennoch ihr Glück versuchen. Ob ihr das jemals noch gelingen wird, man wird es erfahren. Hier auf diesem Blog …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s