Das Fräulein im Wunderland

Irre Gedanken. Wirr umschwirren sie mich. Lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Versuche mich abzulenken. Es scheint nicht so recht zu funktionieren. Gedanken ordnen ist angesagt. Doch bringt das was? Eigentlich ist ja schon alles gesagt und vor allem getan. Es ist immer irgendwie alles bereits gesagt und getan. Die selben Geschichten immer wieder – wie in einer Endlosschleife. Wie auch immer, es wird Zeit mit gewissen Sachen abzuschließen. Blöderweise besitze ich die Schlüssel dazu nicht oder habe sie mit Garantie unterwegs verloren. Verbarrikadieren wäre auch keine gute Idee. Was wenn man zuletzt feststellt, sich irrtümlich selbst eingeschlossen zu haben.

Wie Alice im Wunderland bewege ich mich durch eine Welt, die ich für mich nicht erschließen kann. Will durch Türen gehen, durch die ich nicht passe. Mal zu groß, mal zu klein. Sowohl die Türen, als auch ich. Ein wirres Durcheinander. Zum Glück habe ich das nervige weiße Kaninchen mit der Uhr abhängen können. Ich will nicht mehr hören, dass ich eventuell wieder zu spät dran bin. Aber so verwirrend diese Welt ist, so ist es letztendlich doch auch meine. Meine ganz eigene verworrene, bunte und schräge Welt. Jetzt müsste ich für gewisse Dinge nur noch den passenden Trank finden. Ein Herzenstrunk zum Beispiel wäre nicht schlecht. Bis es soweit ist schaue ich mal beim verrückten Hutmacher vorbei. Vielleicht kann er mich mit seiner Teeparty etwas ablenken….

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