Buckelrutschen

So, meine lieben Leser und Leserinnen, eine kurze Frage: Was bewegt euch momentan bzw. welches Gefühl dominiert euer Leben derzeit? Vielleicht gibt es den einen oder anderen bei dem das Motto „Und hinter mir die Sintflut“ oder auch „Fuck it, denk doch was du willst – mir definitiv egal“ eine wichtige Rolle spielt. Bei all jenen, die hier jetzt ein kleines Déjà-vu haben: Welcome! und all jene die sich bereits voll und ganz in diesem Stadium befinden: Gratulation! Denn es gibt wahrscheinlich kaum einen so wunderbaren Bewusstseinszustand wie diesen. Wenn es einen nicht mehr juckt was andere über einen denken. Jep, das ist wirklich ein unglaublich gutes Gefühl! Klar, das ist jetzt um ein Vielfaches leichter gesagt als getan. Hier spricht jemand aus Erfahrung. Aber ist man einmal in dieser Phase der Selbsterkenntnis angelangt – dann wuhuuuu – nichts wie rein da und sich darin so genüsslich suhlen wie es nur geht!

Die einzigen 2 die hier noch ein Wörtchen mitzureden haben sind die Größen Power sowie Control. Ich habe die Macht meine Gefühle dorthin zu dirigieren wohin ich sie haben möchte und vor allem die Kontrolle, diese dann auch zumindest eine Weile dort zu behalten. Also gut, die schöne Erkenntnis ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen. Die Erkenntnis, dass man so viel mehr wert ist als manche Pappnasen überhaupt zu realisieren im Stande sind. Und selbst das ist ja eigentlich egal. Denn was habe ich davon von jemanden „gewertschätzt“ zu werden, mit dem ich ohnehin nichts anfangen kann oder auch umgekehrt? Somit lautet das weise Credo: Wenn jemand glaubt, man ist schwach – soll er doch glauben was er will. Ich bin so stark, dass ich ihn nicht einmal vom Gegenteil überzeugen muss. Das kann man ruhig den Schwachen überlassen. Irgendjemand meint man hängt noch an ihm? Fuck it! Denk, was du willst. Ich weiß es besser. Ein Ignorant meint: Du kann das nicht? Pfff, purer Neid wahrscheinlich. Selbst wenn dem wirklich so ist – ich muss nicht überall die oder der Beste sein! Ich bin auch so wunderbar!

Eigentlich auch irgendwie interessant, dass man immer jene vom Gegenteil überzeugen möchte, die sich ohnehin nicht überzeugen lassen wollen oder denen es ohnehin gleichgültig ist, was man sagt, macht etc. Deswegen einfach einmal bei sich nachfragen: „Wie fühlt sich das ganze für mich an?“ bzw. „Brauche ich das (oder die Person) überhaupt noch?“ Sobald die Antworten „nicht gut“ oder „nö, brauche ich wirklich nicht“ sind, na dann ist ja alles klar, oder? Sobald man erkannt hat, dass diese Art von Überlegenheit soviel besser ist als übertrieben ehrgeizig das Bild von einem selbst zurecht zu rücken, dann ist man hundert Pro auf dem richtigen Weg. Wer somit nicht mit mir kann, der kann mir wiederum einfach mal den Buckel runter rutschen. Also ich nehme zur Vorsorge gleich noch mal ein kräftiges „who cares“-Bad und freue mich, dass ich es gerade alles andere als nötig empfinde, irgendjemanden irgendetwas zu beweisen!  Plitsch platsch und bis zum nächsten Mal!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s