Ein Traum

Manchmal kommt einem alles wie ein Traum vor. Dinge geschehen für einen kurzen Augenblick. Wunderbare Dinge. Es fühlt sich alles so leicht an. So ungezwungen. So frei. In dem Moment, in dem man aber danach greifen möchte, löst sich der Traum auf. Hält plötzlich nur noch Sand in seinen Händen. Man kann bloß zusehen wie er einem durch die Finger rinnt. Auch der Ort beginnt sich zu verändern. Alles wird düster. Man findet sich in einem ganz anderen Szenario wieder. Dämonen haben einen umzingelt und kommen immer näher. Greifen einen an. Man schlägt um sich und versucht zu fliehen. Man läuft und läuft. Hört hinter sich schwere Schritte. Auf einmal steht man auf einer Klippe. Das Herz pocht wie wild. Man sieht hinunter und unter einem tosende Wellen, die wie wild gegen die Felsen schlagen. Die Dämonen kommen immer näher. Man springt. Fällt und fällt. Eine scheinbare Ewigkeit lang, bis man einen Aufprall spürt. Taucht unter Wasser und plötzlich ist alles still. Man sinkt – immer weiter. Gibt sich dem Meer einfach hin. Dann wacht man auf. Noch völlig verwirrt kommt man langsam an. Will aufstehen. Doch irgendetwas ist anders. Erst jetzt merkt man, dass man in einem Bett aus Treibsand liegt …

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