Hausaufgaben des Lebens

Oh Mann, wie die Zeit manchmal verrinnt. Eigentlich unglaublich. 2012 ist auch bald vorbei. Erlebt habe ich schon wieder so viel, dass es eigentlich für mehrere Jahre reichen könnte. Was solls. Das ist nun mal mein Leben und deswegen liebe ich es auch so sehr. Es fordert mich, es verwöhnt mich, es veräppelt mich, es umschmeichelt mich. Aber vor allem glaube ich liebt es mich – auf seine ganz eigene Art und Weise!

Wie dem auch sei, manchmal frage ich mich ob wir hier auf dieser Welt sind um eine ganz persönliche Aufgabe zu lösen. Diese kann ganz spezieller Natur sein und je eher man diese bewältigt hat, umso länger hat man dann Zeit um einfach nur zu leben und Spaß zu haben. So wie bei Schüler, die an ihren Hausaufgaben sitzen. Die kleinen Checker unter ihnen sind schnell fertig und haben noch mehr Zeit zum Spielen danach. Andere wiederum lenken sich ständig selber ab oder quälen sich mit dieser doofen Aufgabe ewig rum. Dass diese dann so gut wie keine Zeit für Freizeit haben ist dann klar und das finden sie dann ebenfalls doof.

Ich bin „erst“ knapp über 30 und ich glaube ich bin gut dabei. Natürlich bin ich Streber und löse ganz nebenher auch noch Zusatzaufgaben. Dafür bekomme ich hoffentlich einen Zusatzstern. Ich liebe nämlich Sterne! Aber vor allem ist das Wichtigste glaube ich – einfach zu leben. Seinen eigenen Weg zu gehen. Auch mal Spaß zu haben. Sich Dinge und vor allem Menschen in seinem Leben suchen, die einem gut tun. Man darf sich ruhig sagen – ohne dabei gleich sozial ungehobelt zu sein – „Nein, diese Person liegt mir irgendwie nicht, den Kontakt lass ich einmal lieber“. Bei anderen, wo man sofort ein gutes Gefühl hat, diese einfach „herzlich willkommen“ heißen. Beziehungsweise werden einem diese Menschen auch irgendwie geschickt, vom Universum wahrscheinlich – von wem auch sonst. Denn es ist wirklich interessant, dass man meistens genau dann neue Menschen kennen lernt, wenn man wiedermal in einer ganz bestimmten Phase seines Lebens steckt. Sich gerade  mit einem Problem rumschlägt, eine ganz eigene Aufgabe zu lösen hat oder auch vor einem Richtungswechsel steht. Selbst jene, die man am liebsten auf den Mond schicken würde, können dabei schon mal helfen, Erkenntnisse für sein weiteres Leben zu erschließen. All zu oft lernt man so oder dank ihnen zumindest mit „unangenehmen“ Situationen besser umzugehen. Aber am allerliebsten sind mir natürlich diejenigen mit denen man einfach eine gute Zeit erlebt.

Ja im Laufe eines Lebens herrscht ein ständiges Kommen und Gehen von Menschen. Manche bleiben länger, manche kürzer und manche bis zum Schluss. Tja und wenn man genau überdenkt hatte jede Person, die einem etwas näher gekommen ist, einem etwas mitgegeben auf seinem Weg. Eine Erfahrung war es auf alle Fälle. Aber ich mach mich jetzt wieder weiter an die Arbeit um aus eben diesen Erfahrungen weiterzulernen. Ich möchte nämlich endlich „spielen“ gehen.

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