Die Wirklichkeit des Moments

Ruhig und still zeigst du dich Moment. Du bist wie du bist. Weder gut noch schlecht. Weder aufregend noch beruhigend. Du bist einfach was du bist. Diese Stille ist ungewohnt. Da zieht auch schon der Wind auf und ein Rauschen durchbricht die Stille. Es sind meine Gefühle, meine Gedanken, meine Erinnerungen. Damit färbe ich dich ein Moment. Du selber bleibst was du immer warst. Ich aber sehe dich in dem jeweiligen Licht, in dem ich dich eingehüllt habe. Mal farbenfroh, dann wieder in dunklen Tönen. Langsam beginne ich mich davon zu lösen. Lasse den Wind weiterziehen und betrachte dich losgelöst von meinen Farben. Sehe das was wirklich ist. Nicht mehr und nicht weniger. Und genau das was du bist, wie du bist, macht dich so wertvoll für mich. Leise verabschiedest du dich und machst Platz für den nächsten Moment, der so ist wie er ist und auch bleibt was er ist.

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Ein Gedanke zu “Die Wirklichkeit des Moments

  1. Es wäre falsch zu glauben, dass ich noch jedes Detail, jede Einzelheit von jenem Tag wisse.
    Es wäre falsch zu glauben, dass ich jedes Detail, jede Einzelheit von jenem Tag in Worte fassen könne.
    Aber es wäre nicht falsch zu glauben, dass ich jedes Detail, jede Einzelheit von jedem Moment an jenen Tag wisse und in Worte fassen könne.
    Denn ich kann es.

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