With a little help from my friends

Dieser weiße, leere Bildschirm vor ihr, der sie fast erstarren lässt. Wie ein Hypnotiseur schafft es dieses weiße Feld sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Dieses weiße Nichts, das sie doch so gerne füllen würde oder vielmehr ein Teil in ihr, der regelrecht aufgeschrieben werden möchte. In ihrem Kopf sind die großartigsten und schönsten Geschichten bereits vorhanden, doch wenn es darum geht diese auf digitales Papier zu bringen, fühlt sie sich wie der Hase vor der Schlange. Unnötige Sorgen und Gedanken kommen wie aus einem Maschinengewehr geschossen und durchlöchern ihre Erzählungen. Dabei hat sie momentan doch gar keinen Stress, keinen Abgabetermin, keinen Zwang – wozu also diese Blockade? Brauchte sie am Schluss sogar einen äußeren Druck um „funktionieren“ zu können? Vielleicht sollte sie einfach mal über ihre Blockade schreiben, denkt sie sich. Weiterlesen

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In a Chaotic State of Mind

Wenn man vor lauter Weiß erschlagen wird, dann bedeutet das nur eines: Schreibblockade! Keine neue Ideen und das Leben plätschert einfach nur so dahin. Nichts tut sich, zumindest erscheint es einem so. Vielleicht rührt diese Wahrnehmung daher, dass man vor nicht all zu langer Zeit regelrecht erschlagen worden ist mit neuen Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen. Im Vergleich dazu herrscht natürlich jetzt Stille – mehr oder weniger. Wenn man es sich so recht überlegt fließt dann aber doch alles – irgendwie. Läuft alles – irgendwie und eigentlich ist mein Kopf alles andere als leer. Wahrscheinlich einfach zu voll. Es bleibt aber nichts haften, zumindest weder auf Papier noch auf virtueller Schreibunterlage. Oder vielleicht sind meine Finger- und Gedankenfertigkeiten einfach auf Urlaub, gönnen sich mal eine Schreibpause. Wenn es aber etwas gibt, was mein restlicher Körper überhaupt nicht ausstehen kann, dann ist es eine Erholungsphase. Zumindest keine länger andauernde. Also setzt man sich trotzdem ran an die Tastatur und schaut was dabei raus kommt. Es muss doch dabei etwas rauskommen. Irgendetwas findet immer seinen Weg nach draußen. Vielleicht ist es auch einfach Zeit alte Sachen, die bereits mal geschrieben, aber nie veröffentlicht wurden auszupacken. Nein soweit kommt es dann doch (noch) nicht. Vorerst stelle ich mich einem ganz besonderen Zustand, der sich mir noch nicht ganz zu erschließen gelingt …  wie in Trance, wie betrunken …

Betrunken vor … Ja, vor was eigentlich? Liebe, Wahnsinn, Realitätsverleugnung? Nein, es ist etwas völlig anderes. Glaube ich. Doch was auch immer es ist, es lässt mich in einem Zustand schweben, der als „Nicht ganz bei Sinnen“ zu deklarieren ist. Ich lasse mich einfach treiben von diesem Zustand und schaue wohin er mich führt. Lasse es einfach geschehen. Der Wind scheint diesbezüglich besonders gut zu stehen. Mit voller Kraft füllt er meine Segel und treibt mich voran. Ich lehne mich zurück und bin gespannt auf das was noch kommt. Irgendetwas muss ja noch kommen. Es kommt immer irgendwas. Ob ich für alle Eventualitäten gerüstet bin? Ich weiß es nicht. Ich habe vieles mit dabei, habe mich so gut es geht vorbereitet. Ob es mir nützlich sein wird oder ich es gebrauchen werde können – man wird es noch sehen. Hauptsache: I am sailing, I am sailing …